Das 2008 gegründete "Dominikanische Institut" beschäftigt sich mit der Geschichte des christlich - islamischen Dialoges. Schon im Entstehungsprozess des Islams kommt es zu einer Auseinandersetzung mit dem Christentum und seiner Vorstellungswelt.

Schon sehr früh beginnt auch im Dominikanerorden die Auseinandersetzung mit dem Islam.


Vorträge
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Vorträge
Dennis Halft OP:
Islam und Moderne. Eine
(un)versöhnliche Gegenwart?
03.11.2010 in Mannheim

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Raimund von Penyafort gründete die ersten Sprachschulen in Spanien (ca. 1240), in denen die Mitbrüder Arabisch lernen sollten, um zu missionieren.

Die Dominikaner gründeten Konvente in Byzanz (später umbenannt in Istanbul), Kairo, Teheran, Bagdad und vielen anderen Städten.

Die Geschichte zeigt, dass es immer wieder Zeiten der Konfrontation, aber auch der Verständigung gab. Dabei muss berücksichtigt werden, dass immer wieder machtpolitische Interessen auf beiden Seiten den Prozess des Dialoges förderten, aber auch einschränkten.

Theologie und Religion können nicht von ihrer geschichtlichen und gesellschaftlichen Verflochtenheit gelöst werden. Es gibt keine Theologie an sich. Man kann kein überzeitliches Extrakt herausfiltern, sondern jede Zeit hat ihre eigenen hermeneutischen Schlüssel, um Texte und Ideen zu verstehen. Die Spannung zwischen normativem Text und notwendiger Interpretation bleibt unauflöslich.

Das "Dominikanische Institut" versucht diesen Prozess der Auseinandersetzung und Verständigung nachzuzeichnen.